Leider wird manchmal mit der Werbung auf Webseiten übertrieben bzw. manche Werbeserver sind zeitweise überlastet, was sich auf den Aufbau der Webseite bemerkbar machen kann.
Werbebilder bzw. Werbe-Urls lassen sich mit den internen Inhalte Blocker blocken.
Ab Opera 9 wird bei Bedarf automatisch die Datei urlfilter.ini erstellt, der Pfad ist unter opera:config#URL Filter File ersichtlich und veränderbar.
Bei Rechtsklick auf eine freie Stelle einer Seite, im Kontextmenü »Inhalte blockieren«, braucht man dann lediglich auf ein Bild zu klicken. Mit gedrückter Umschalttaste wird jeweils nur das unerwünschte Bild geblockt. Diese Einträge sollten aber spezifiziert werden, da sonst andere gewünschte Inhalte der Seite ebenfalls geblockt werden könnten.
Bei manchen Werbe-URLs muss man in den Quelltext der Seite nachsehen, um die Adresse des Javascripts welches für die Werbeeinblendung verantwortlich ist, rauszubekommen.
Sollen einzelne URLs in die Filterliste eingetragen werden, geht das in Opera über Extras → Weiters → Blockierter Inhalt.
Hier ein Beispiel wie Einträge in der urlfilter.ini im Abschnitt [exclude] aussehen können:
Ein Eintrag kann auch nach folgenden Muster erfolgen: */adserv/*
* und ? sind sogenannte Wildcards oder Platzhalter für nicht genannte Teiladressen, mit * wird alles angesprochen was neben oder zwischen zwei * befindet, während ein ? nur für ein Zeichen steht.
Weitere Hinweise dazu auf opera.com, in der Opera Hilfe und hier im Forum.
Seiten die vorgefertigte Filterlisten führen, sind hier im Forum aufgelistet.
Anmerkungen
In der urlfilter.ini werden (im Moment?) keine regulären Ausdrücke unterstützt.
Es ist zu beachten, dass die urlfilter.ini einen mächtigen Eingriff darstellt und unerwartete Effekte hervorrufen kann. Der Eintrag http://*xyz* z.B. blockiert z.B. im Gegensatz zu http://*xyz*/* auch die Suche nach xyz, da er auch URLs der Art suchmaschine?s=xyz filtert. Dies betrifft auch die Suche über die Kurzwahl: s xyz, da immer die vollständige, von Opera letztlich an den Server übermittelte URL gefiltert wird.
Wie aus der Syntax zu ersehen ist, kann Opera so nur Adressen filtern, keine Strukturen im HTML-Code (Container). Das Filtern von (z.B.) Werbung hat somit nicht zwingend zur Folge, dass der umschließende Container verschwinden muss. Zurück können leere Flächen bleiben.
Bei älteren Rechnern kann eine sehr große urlfilter.ini zu Performanceverlust führen. Eine Pflege der Einträge unter Vermeidung redundanter Einträge wird durch die Größe ebenfalls erschwert. Je nach Surfverhalten, können sich kleinere, nutzerspezifische urlfilter.ini's als sinnvoller erweisen, als fertige, große, im Netz zu findende.
Eine Alternative unter Windows, die zudem systemweit wirksam ist, stellt die Verwendung der hosts-Datei dar. Ebenso können andere Programme, wie z.B. die Softwarefirewalls oder Contentfilter eine vergleichbare Funktion mitbringen, die dann ebenfalls systemweit operiert. Hier ist dann anhand der genutzten Programme die Verwendung einer speziellen Filterfunktion allein für einen Browser auf Sinn zu untersuchen.